Thuja-Hecke und englischer Rasen - nein danke.
Nicht jeder hat das Glück, einen eigenen Garten zu besitzen – und schon gar keinen mit altem Baumbestand. Wir hingegen dürfen uns glücklich schätzen, dass in unserem Hausgarten einige alte Apfelbäume stehen: Boskop, Glockenapfel, Sternrenette und Gelber Edelapfel.
Dabei geht es uns weniger um eine reiche Ernte, sondern vielmehr um das Leben mit den Bäumen. Geschnitten werden sie nur, wenn es unbedingt nötig ist – etwa, wenn sie unsere Terrasse im Hochsommer zu stark beschatten (ein bisschen Sonne darf schließlich auch sein). Ansonsten lassen wir sie wachsen, wie sie wollen.
Auch abgestorbenes Holz wird bei uns nicht entsorgt, sondern bleibt in den stillen Ecken des Gartens liegen. So entsteht wertvoller Lebensraum für zahlreiche Kleintiere. Im vergangenen Jahr hatten wir sogar ein Spechtpaar zu Gast, das unermüdlich an einem der Apfelbäume hämmerte, sich eine Höhle schuf, und tatsächlich für Nachwuchs sorgte.