Unterwegs in den Wäldern Baden-Württembergs

Worum geht es bei diesem Projekt der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), an dem auch ich teilnehmen und damit einen kleinen Beitrag zur Einschätzung der Biodiversität leisten durfte?

Im Zentrum steht ein koordiniertes Biodiversitätsmonitoring im Wald. Im Rahmen dieses landesweiten Monitorings werden Daten zu Fledermäusen, Tagfaltern und Widderchen, xylobionten Käfern, Fluginsekten, Laufkäfern, Spinnen und vielem mehr erhoben – und natürlich auch zu Nachtfaltern. Mit genau diesem Bereich durfte ich mich beschäftigen.

Dazu galt es, in ausgewählten, repräsentativen Waldgebieten Baden-Württembergs Licht- und Kreuzfensterfallen zu installieren. Ziel war es, zu erfassen, wie viele und welche Arten von Faltern und anderen Fluginsekten innerhalb einer Nacht in die Fallen gehen.

So mancher unbedarfter Waldbesucher, der in der Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs ist, mag sich fragen, was dort im Wald „herumhängt“ und leuchtet. Dabei handelt es sich um genau diese Fallen, die Fluginsekten anlocken. Die gesammelten Daten liefern wertvolle Hinweise darauf, ob ein Wald durch eine hohe Biodiversität noch intakt ist – oder ob er für viele Kleintiere nur wenig Lebensraum bietet.

Das Insektenmonitoring liefert – zusammen mit den weiteren Monitoring-Versuchsfeldern – entscheidende Informationen für ein biodiversitätsorientiertes Waldmanagement und unterstützt damit die Naturschutzpolitik des Landes sowie alle Waldbesitzenden.


Bild: Ich, bei der Leerung einer Lichtfalle. Foto: A. Marinovic (FVA BW)

Zur Publikation der FVA über nachfolgenden Link.

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